Mit Lebensmitteln die Evolution widerlegen – Teil 2: Leben-Saté

Passend zum Bananenmann von gestern versucht in diesem Video jemand Evolution mit Erdnussbutter zu widerlegen.

Er ignoriert dabei aber leider folgendes:

  • Als Evolution bezeichnet man die Veränderung einer Population über die Zeit (genauer die Veränderung von Allelverteilungen innerhalb einer Art über die Zeit). Das hat mit der Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie aber nichts zu tun. Dieses bezeichnet man als Abiogenese.
  • Auch Abiogenese kann dadurch nicht  widerlegt werden. Wir wissen zwar noch nicht viel über die Abiogenese, aber können mit einiger Sicherheit sagen, dass die frühe Erde sich doch deutlich von einem Glas Erdnussbutter unterschied.
  • In dem Glas Erdnussbutter waren, wie in allen anderen auch, schon Lebewesen drin. Es wird spekuliert, dass das heutige Vorhandensein von Leben auf der Erde ein Grund dafür ist, dass heutzutage Leben hier nicht noch einmal aus unbelebter Materie entsteht. Die bereits vorhandenen Lebewesen „fressen“ die benötigten Vorgängersubstanzen nämlich einfach auf.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Kreationismus

Eine Antwort zu “Mit Lebensmitteln die Evolution widerlegen – Teil 2: Leben-Saté

  1. Wenn es einen Schöpfer gäbe, könnte er ein ganzes Ameisenvolk in einem Glas Erdnussbutter erschaffen. In der Tat ist die ganze Verpackungsindustrie darauf angewiesen, dass es keinen Schöpfer gibt.

    Schöne Grüße aus einem ähnlichen Blog!

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