Gottlose zeigt Euch!

Sich zum Atheismus zu bekennen ist nicht immer leicht. Gerade die von uns, die in sehr religiösen Gegenden leben, fürchten oft ihre Familie und ihren Freundeskreis zu verlieren oder, als Apostat auch körperliche Gewalt.
Auch werden Atheisten, obwohl sie in Deutschland etwa 25 % der Bevölkerung ausmachen, politisch meistens marginalisiert. So ist z.B. der Kirchenaustritt mit zuweilen recht hohen Kosten verbunden und befreit einen, wenn der Partner immer noch einer Kirche angehört, auch nicht von der Pflicht weiterhin Geld an die Kirchen abzuführen.
Hier ist es sicherlich hilfreich, sich öffentlich zum Atheismus zu bekennen. Um zu zeigen, dass wir keine kleine Minderheit verwirrter sind und damit sowohl Beachtung in der Politik zu finden, als auch damit andere sich nicht fürchten müssen ihre Ungläubigkeit zuzugeben.

Hierzu hat vor einigen Jahren die Richard Dawkins Foundation die OUT-Campaign gestartet und sich, in ironischer Anlehnung an den Scharlachroten Buchstaben ein scharlachrotes A als Logo gewählt.

Das Scharlachrote A, das Logo der OUT-Campaign

Die Kampagne fordert Atheisten zu folgenden auf:

  • Come OUT: Man soll sich, aus oben erläuterten Gründen, zu seinem Atheismus bekennen.
  • Reach OUT: Man soll sowohl mit anderen Gottlosen in Kontakt treten, wie auch sich mit anderen über Atheismus unterhalten und so diese über Atheismus aufklären.
  • Speak OUT: Man soll als Atheist sich nicht durch Religion einschüchtern lassen und sich trauen zu seinem Atheismus zu stehen.
  • Keep OUT: Man soll für die Trennung von Religion und Staat eintreten. Gerade in Deutschland ist hier, meiner Meinung nach, viel Nachholbedarf.
  • Stand OUT: Als Atheist positiv auffallen und so die öffentliche Meinung über Atheismus verbessern.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Atheismus

Eine Antwort zu “Gottlose zeigt Euch!

  1. „Sich zum Atheismus zu bekennen ist nicht immer leicht. Gerade die von uns, die in sehr religiösen Gegenden leben, fürchten oft ihre Familie und ihren Freundeskreis zu verlieren oder, als Apostat auch körperliche Gewalt.“

    Das selbe Problem haben heute viele bekennde Christen. Solange man sich nur irgendwie sich zu einer Kirche bekennt hat man keinen Streß.
    Nichts für ungut
    Gruß
    Peter

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